Samstag, 12. Juni 2010
Lieber Leser,
es eröffnen sich mir neue Wege. Ja, so kann man es sagen, denke ich. Meinem Ziel bin ich wieder etwas näher. Am Montag wurde ich zum Senior Master Sergeant befördert. Damit kann mein Vater, sofern es ein Leben nach dem Tod gibt und er mich sehen kann, wieder etwas stolzer auf mich sein. Gleichzeitig mache ich einen Schritt auf die Träume meiner Mutter zu. Gestern habe ich meine Dissertation angemeldet und bekam gleich die Antwort. Wenn ich hierbei alles richtig mache, weiß ich, es würde meine Mutter freuen. Den Dr.-Titel in der Astrophysik. Damit wüsste sie, dass ich immernoch für dieses Gebiet lebe. Wahrscheinlich weiß sie es nun genauso gut wie Vater... wenn denn diese Bibelgeschichten einen Funken Wahrheit besitzen.
Gleichzeitig kann ich nicht behaupten, dass am Montag alles so schön war. Es gab ein Zusammentreffen mit einem Prior. Er nahm Chiara das Kind und quälte sie wie Wailer, bis sich eine Antikerin einmischte. Zumindest denke ich, dass es eine Antikerin war. Sie gab sogar Chiara ihr Kind wieder. Auch wenn ich es gern wöllte, kann ich nicht nur den schlechten Aspekt darin sehen. Dieser Vorfall brachte Chiara dazu, endlich in den Mutterschutz zu gehen. Es wurde Zeit. Ich bin ja gespannt, wer als Vertretung kommen wird.
Diese Woche scheint vom Guten überwogen zu sein. Am Donnerstag kam SG-6 wieder, sie wurden von SG-8 gerettet. Wie sie das angestellt haben, weiß ich bisher nicht. Aber es ist auch egal. Ich freu mich einfach darüber. In der nächsten Zeit will ich Mike besuchen und auf jeden Fall Mac. Beide sollen wissen, dass sie mir fehlten. Mike hat mich ja auch zur Hochzeit eingeladen. Da werde ich auf jeden Fall mit Chiara hingehen.
Dominic Braga
Gedanken-Tagebuch von Dominic Braga
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Re: Gedanken-Tagebuch von Dominic Braga
Zuletzt geändert von Dominic Braga am Samstag 12. Juni 2010, 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gedanken-Tagebuch von Dominic Braga
Montag, 2. August
Lieber Leser,
mein letzter Eintrag ist jetzt wieder eine Weile her. Aber ich weiß auch ehrlich gesagt kaum, was ich noch erleben kann, dass man es festhalten sollte. Das wird sich aber wohl bald ändern. Ich habe vor 2 Tagen den Antrag gestellt, dass ich nach Atlantis versetzt werde und heute kam die Antwort. Mein neues Team wird SG-11 sein. Wie ich mich dort einleben werde, weiß ich noch nicht, vielleicht bleibe ich auch ein Querschläger dort. Dieser Lakefield ist der Teamleader. Ihn und den Rest habe ich kennengelernt, als von der Erde Unterstützung für die Genii angefordert wurde.
Mit dem Second Lieutenant habe ich zwei Aufträge erfüllt. Eine unter dem Kommando von Kennrick, also SG-2 und eine unter seinem eigenen Kommando. Bei ersterem hatten wir eine kleine Diskussion, wie man ein Vertrauensverhältnis zu den Genii aufbauen kann, nachdem es diesen "Krieg" gab. Meiner Meinung nach, ist Atlantis sehr leichtsinnig. Wir sollten deren Lager immer durchsuchen und gleichzeitig helfen. So zeigen wir, dass wir das Bündnis wollen, aber gleichzeitig nicht wissen, ob wir ihnen vertrauen können. Wenn sie nichts zu verbergen haben, werden sie es eine Zeit lang dulden und darauf vertrauen, dass wir uns überzeugen. Atlantis geht aber 100 prozentig das Bündnis mit vollem Vertrauen an. Also von wegen, dass man die Lager nicht untersuchen sollte und solche Dinge. Von der Situation her passte es. Ich weiß leider nicht mehr genau, was mich zu dem Gedanken brachte, weil es zu lang her ist. Aber ich spürte, dass Lakefield irgendwie überlegte und schlussendlich haben wir Kisten untersucht - nicht alle, aber einige. Da habe ich leider versagt. Wir fanden einen Strahlungsmesser in einer Kiste. Da wir schon auf Regierungsgegner trafen, hätte ich mir ausrechnen müssen, dass es nicht von den Guten ist. Andernfalls hätte es herum gestanden. Ein paar Minuten später kam auch schon die Überraschung. 50 Genii der bösen Sorte und ein atomarer Sprengkopf. Wir konnten aber das Übel beseitigen.
Der andere Auftrag war für mich ein Chaos. Ohne dass ich alles erzählen mag, kann ich nur sagen, dass die Menschenrechte verletzt worden und Lakefield sagte mir danach, dass soetwas in dem Team normal wäre und wenn ich wirklich zu SG-11 wöllte, müsse ich mich daran gewöhnen.
Am 22. geht dann früh meine Reise mit der Daedalus oder die Prometheus. Ich bin mir gerade nicht sicher, welche die Strecke immer fliegt. Was ich 6 Wochen auf dem Schiff mache, weiß ich noch nicht, aber das werde ich schon noch hinbekommen. Das größere Problem wird die Beziehung mit Chiara werden. Am 21. ist die Hochzeit geplant. Aber ob ich da wirklich noch heiraten will, weiß ich derzeit nicht. Ich habe letztens von Sara gehört, dass doch etwas zwischen Chiara und Sven gewesen sein soll, bevor wir uns getrennt hatten. Vielleicht ist es besser, wenn wir es verschieben und uns Beide getrennt überlegen, was der richtige Weg sein wird. Wie wir es aber machen, muss ich mal sehen. Noch habe ich mit ihr nicht darüber gesprochen.
Dr. Dominic Braga
Lieber Leser,
mein letzter Eintrag ist jetzt wieder eine Weile her. Aber ich weiß auch ehrlich gesagt kaum, was ich noch erleben kann, dass man es festhalten sollte. Das wird sich aber wohl bald ändern. Ich habe vor 2 Tagen den Antrag gestellt, dass ich nach Atlantis versetzt werde und heute kam die Antwort. Mein neues Team wird SG-11 sein. Wie ich mich dort einleben werde, weiß ich noch nicht, vielleicht bleibe ich auch ein Querschläger dort. Dieser Lakefield ist der Teamleader. Ihn und den Rest habe ich kennengelernt, als von der Erde Unterstützung für die Genii angefordert wurde.
Mit dem Second Lieutenant habe ich zwei Aufträge erfüllt. Eine unter dem Kommando von Kennrick, also SG-2 und eine unter seinem eigenen Kommando. Bei ersterem hatten wir eine kleine Diskussion, wie man ein Vertrauensverhältnis zu den Genii aufbauen kann, nachdem es diesen "Krieg" gab. Meiner Meinung nach, ist Atlantis sehr leichtsinnig. Wir sollten deren Lager immer durchsuchen und gleichzeitig helfen. So zeigen wir, dass wir das Bündnis wollen, aber gleichzeitig nicht wissen, ob wir ihnen vertrauen können. Wenn sie nichts zu verbergen haben, werden sie es eine Zeit lang dulden und darauf vertrauen, dass wir uns überzeugen. Atlantis geht aber 100 prozentig das Bündnis mit vollem Vertrauen an. Also von wegen, dass man die Lager nicht untersuchen sollte und solche Dinge. Von der Situation her passte es. Ich weiß leider nicht mehr genau, was mich zu dem Gedanken brachte, weil es zu lang her ist. Aber ich spürte, dass Lakefield irgendwie überlegte und schlussendlich haben wir Kisten untersucht - nicht alle, aber einige. Da habe ich leider versagt. Wir fanden einen Strahlungsmesser in einer Kiste. Da wir schon auf Regierungsgegner trafen, hätte ich mir ausrechnen müssen, dass es nicht von den Guten ist. Andernfalls hätte es herum gestanden. Ein paar Minuten später kam auch schon die Überraschung. 50 Genii der bösen Sorte und ein atomarer Sprengkopf. Wir konnten aber das Übel beseitigen.
Der andere Auftrag war für mich ein Chaos. Ohne dass ich alles erzählen mag, kann ich nur sagen, dass die Menschenrechte verletzt worden und Lakefield sagte mir danach, dass soetwas in dem Team normal wäre und wenn ich wirklich zu SG-11 wöllte, müsse ich mich daran gewöhnen.
Am 22. geht dann früh meine Reise mit der Daedalus oder die Prometheus. Ich bin mir gerade nicht sicher, welche die Strecke immer fliegt. Was ich 6 Wochen auf dem Schiff mache, weiß ich noch nicht, aber das werde ich schon noch hinbekommen. Das größere Problem wird die Beziehung mit Chiara werden. Am 21. ist die Hochzeit geplant. Aber ob ich da wirklich noch heiraten will, weiß ich derzeit nicht. Ich habe letztens von Sara gehört, dass doch etwas zwischen Chiara und Sven gewesen sein soll, bevor wir uns getrennt hatten. Vielleicht ist es besser, wenn wir es verschieben und uns Beide getrennt überlegen, was der richtige Weg sein wird. Wie wir es aber machen, muss ich mal sehen. Noch habe ich mit ihr nicht darüber gesprochen.
Dr. Dominic Braga
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Re: Gedanken-Tagebuch von Dominic Braga
Computertagebuch!!!
Donnerstag, 02. September 2010
Lieber Leser,
wenn ich einmal dazu komme, werde ich diese Seiten ausdrucken und zu den anderen Einträgen des Tagebuchs legen. Das wird natürlich erst geschehen, wenn ich wieder auf der Erde bin.
Auch wenn ich am Tag der Hochzeit immernoch Zweifel hatte, habe ich Chiara geheiratet. In der Hochzeitsnacht haben wir dann auch erfahren, dass Carolin nicht von Sven ist. Es hat so viel geändert... So wie die Daedalus abhob, spürte ich, wie sehr ich Chiara vermisste und immernoch liebe. Aber genauso fehlte mir die Kleine. Aber das kann ich nicht ändern. Auf Atlantis passierte auch nichts, außer dass Mike zurück will. Ich verstand ihn nicht. Doch darüber kann ich zur Zeit nicht nachdenken. SG-11 sitzt auf der Auriga in einem fremden Sternensystem fest.
Als wir ankamen, begannen wir es zu erkunden. Smith und ich fanden den Weg zum Maschinenraum, aber er ging nicht auf. Also versuchten wir die Sperre, so fern es eine war, zu umgehen und lösten dabei ein Sicherheitsprotokoll aus, welches die Athmosphäre aus dem Raum sog und ein Schott zum Gateraum schloss sich. Aber wir schafften es, noch zurück zu kommen.
Ich könnte noch so viel über dieses Schiff erzählen, aber zur Zeit habe ich zu den Fakten zu große Fragen. Wir wissen, dass wir nur im Maschinenraum steuern können, aber zeitgleich keinen freien Zutritt haben. Smith und ich fanden einen Weg, aber wir sind nun eingeschlossen.
Sollten wir einen Weg zurück nach Atlantis finden, werde ich wohl SG-11 verlassen müssen. Lakefield und ich können einfach nicht miteinander. Als wir einmal allein war, meinte er sogar, ich würde mit Absicht Fehler verursachen oder Informationen enthalten, damit wir länger auf dem Schiff bleiben. Es ging so weit, das wir eine Schlägerei begannen. Wenn er mir nicht trauen kann, habe ich bei SG-11 nichts zu suchen... aber vielleicht kommen wir auch nie wieder.
Dr. Dominic Braga
Donnerstag, 02. September 2010
Lieber Leser,
wenn ich einmal dazu komme, werde ich diese Seiten ausdrucken und zu den anderen Einträgen des Tagebuchs legen. Das wird natürlich erst geschehen, wenn ich wieder auf der Erde bin.
Auch wenn ich am Tag der Hochzeit immernoch Zweifel hatte, habe ich Chiara geheiratet. In der Hochzeitsnacht haben wir dann auch erfahren, dass Carolin nicht von Sven ist. Es hat so viel geändert... So wie die Daedalus abhob, spürte ich, wie sehr ich Chiara vermisste und immernoch liebe. Aber genauso fehlte mir die Kleine. Aber das kann ich nicht ändern. Auf Atlantis passierte auch nichts, außer dass Mike zurück will. Ich verstand ihn nicht. Doch darüber kann ich zur Zeit nicht nachdenken. SG-11 sitzt auf der Auriga in einem fremden Sternensystem fest.
Als wir ankamen, begannen wir es zu erkunden. Smith und ich fanden den Weg zum Maschinenraum, aber er ging nicht auf. Also versuchten wir die Sperre, so fern es eine war, zu umgehen und lösten dabei ein Sicherheitsprotokoll aus, welches die Athmosphäre aus dem Raum sog und ein Schott zum Gateraum schloss sich. Aber wir schafften es, noch zurück zu kommen.
Ich könnte noch so viel über dieses Schiff erzählen, aber zur Zeit habe ich zu den Fakten zu große Fragen. Wir wissen, dass wir nur im Maschinenraum steuern können, aber zeitgleich keinen freien Zutritt haben. Smith und ich fanden einen Weg, aber wir sind nun eingeschlossen.
Sollten wir einen Weg zurück nach Atlantis finden, werde ich wohl SG-11 verlassen müssen. Lakefield und ich können einfach nicht miteinander. Als wir einmal allein war, meinte er sogar, ich würde mit Absicht Fehler verursachen oder Informationen enthalten, damit wir länger auf dem Schiff bleiben. Es ging so weit, das wir eine Schlägerei begannen. Wenn er mir nicht trauen kann, habe ich bei SG-11 nichts zu suchen... aber vielleicht kommen wir auch nie wieder.
Dr. Dominic Braga
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Re: Gedanken-Tagebuch von Dominic Braga
Sonntag, 19. Septemper 2010
Lieber Leser,
ich bin wieder auf Atlantis... nein, wir sind wieder auf Atlantis. Es hat sich irgendwie verändert im Gegensatz zu vor vier Wochen, als ich hier ankam.
Alles wirkt so fremd und uns schauen alle an, als wären wir Gespenster. Gut, wir waren verschollen, aber wir sind doch wieder da. Ich verstehe ja, dass das erst untersucht werden muss, aber müssen uns alle so behandeln? Es fühlt sich so eigenartig an. Wenigstens haben wir hier auf der KS unsere Ruhe davor.
Vorhin war auch Weir bei mir und hat mir erzählt, dass meine Frau, Chiara, meine persönlichen Sachen erhalten hat. Sie scheint uns zu glauben, aber dennoch ist es deprimierend, dass Atlantis uns so schnell abgeschrieben hat. Gut, vier Wochen ohne Antwort von uns sind eine lange Zeit, aber dass die persönlichen Dinge an die Familie gehen, heißt doch, dass sie glaubten, wir werden nicht mehr auftauchen. Sobald ich hier aufstehen darf, werde ich Chiara informieren, indem ich ihr eine Videobotschaft für die Datenübertragung schicke.
Mein nächster Schritt wird der Entlassungsersuch sein. Dafür muss ich mit Lakefield unter vier Augen reden - die vier scheint heute eine magische Zahl zu sein. Während der Zeit auf dem Schiff, habe ich wohl vollkommenen Mist gebaut, wie mir jetzt klar wird. Irgendetwas hat mich verändert. Ich war viel zu Selbstbewusst, nein schon eher hochnäsig. An sich wäre das für mich nicht so wild. Das kann man ändern, ich könnte zeigen, dass ich von der Situation getrübt worden war. Aber wir hatten das eine Mal Lakefield verloren... das Wurmloch brach ab und wir konnten nicht mehr anwählen. Doch statt ich nach einer Lösung dafür suchte, als scheinbare Antiker kamen, kümmerte ich mich um das Schiff. Ich wollte alles darüber lernen. Noch nie habe ich die Belange der AirForce oder die Wissenschaft über das Leben gestellt - aber in diesem Moment war mir wichtiger, welche Errungenschaft dieses Schiff für die Menschen wäre. Das ist der größte Fehler, der mir passieren konnte. Aber damit hört es nicht auf. Als wir Smith, mit dem ich mich erst befreundet hatte, für immer verloren, war es für mich ok - meine Gedanken dabei waren: Jeder ist ersetzbar. Das sind Dinge, die man nicht verzeihen kann und die ich mir nicht einmal verzeihe. Aber ich werde den Second Lieutenant bitten, dass nicht er mich entlässt, sondern dass er mir gewährt, dass ich eine Versetzung beantrage. Chiara und Caro benötigen das Geld und so ein Eintrag würde verhindern, dass es bald mehr wird, was sie bekommen.
Dr. Dominic Braga
Lieber Leser,
ich bin wieder auf Atlantis... nein, wir sind wieder auf Atlantis. Es hat sich irgendwie verändert im Gegensatz zu vor vier Wochen, als ich hier ankam.
Alles wirkt so fremd und uns schauen alle an, als wären wir Gespenster. Gut, wir waren verschollen, aber wir sind doch wieder da. Ich verstehe ja, dass das erst untersucht werden muss, aber müssen uns alle so behandeln? Es fühlt sich so eigenartig an. Wenigstens haben wir hier auf der KS unsere Ruhe davor.
Vorhin war auch Weir bei mir und hat mir erzählt, dass meine Frau, Chiara, meine persönlichen Sachen erhalten hat. Sie scheint uns zu glauben, aber dennoch ist es deprimierend, dass Atlantis uns so schnell abgeschrieben hat. Gut, vier Wochen ohne Antwort von uns sind eine lange Zeit, aber dass die persönlichen Dinge an die Familie gehen, heißt doch, dass sie glaubten, wir werden nicht mehr auftauchen. Sobald ich hier aufstehen darf, werde ich Chiara informieren, indem ich ihr eine Videobotschaft für die Datenübertragung schicke.
Mein nächster Schritt wird der Entlassungsersuch sein. Dafür muss ich mit Lakefield unter vier Augen reden - die vier scheint heute eine magische Zahl zu sein. Während der Zeit auf dem Schiff, habe ich wohl vollkommenen Mist gebaut, wie mir jetzt klar wird. Irgendetwas hat mich verändert. Ich war viel zu Selbstbewusst, nein schon eher hochnäsig. An sich wäre das für mich nicht so wild. Das kann man ändern, ich könnte zeigen, dass ich von der Situation getrübt worden war. Aber wir hatten das eine Mal Lakefield verloren... das Wurmloch brach ab und wir konnten nicht mehr anwählen. Doch statt ich nach einer Lösung dafür suchte, als scheinbare Antiker kamen, kümmerte ich mich um das Schiff. Ich wollte alles darüber lernen. Noch nie habe ich die Belange der AirForce oder die Wissenschaft über das Leben gestellt - aber in diesem Moment war mir wichtiger, welche Errungenschaft dieses Schiff für die Menschen wäre. Das ist der größte Fehler, der mir passieren konnte. Aber damit hört es nicht auf. Als wir Smith, mit dem ich mich erst befreundet hatte, für immer verloren, war es für mich ok - meine Gedanken dabei waren: Jeder ist ersetzbar. Das sind Dinge, die man nicht verzeihen kann und die ich mir nicht einmal verzeihe. Aber ich werde den Second Lieutenant bitten, dass nicht er mich entlässt, sondern dass er mir gewährt, dass ich eine Versetzung beantrage. Chiara und Caro benötigen das Geld und so ein Eintrag würde verhindern, dass es bald mehr wird, was sie bekommen.
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Re: Gedanken-Tagebuch von Dominic Braga
Freitag, 01. April 2011
Lieber Leser,
seit meinem letzten Eintrag ist viel Zeit vergangen. Damals wollt ich noch mein Entlassungsgesuch schreiben, was ich doch nicht getan habe. Lakefield und ich sprachen uns aus und er gab mir zu Denken, dass eine sonderbare Situation auch sonderbare Veränderungen verlangt. Er sah nicht nur bei mir den Fehler, sondern auch bei sich.
Dennoch verlief nicht alles so schön, wie wir es uns vielleicht dachten. Es kam der Zeitpunkt, da kam der Verteidigungsminister nach Atlantis und sagte uns, dass wir in einer Woche auf die Erde müssten, um die Teams zu unterstützen, weshalb und wie genau, konnte er nicht genau sagen, denn wir wurden von einer planmäßigen Anwahl des Gates unterbrochen. Keine zwei Minuten verstrichen, als wir Schüsse von Projektilwaffen hörten. Dieses Ereignis ist lang her und es frisst mich innerlich auf. Ich habe keine Ahnung mehr, wie es genau ablief. Es stürmten bewaffnete Kinder durch das Gate und eines schoss mich an, als ich es zur Besinnung bringen wollte. Danach betäubte es jemand mit dem Stunner und ein paar Stunden später musste ich ein Mädchen töten, als es Lakefield töten wollte. Ich habe ein Kind getötet... ich wusste danach wieder, weshalb ich niemals eine Waffe tragen wollte - Damit tötet man unschuldige Wesen. Es ist keine Notwehr mehr, was wir machen, sondern wir schießen einfach drauf los, um unser Leben zu schützen, obwohl wir das der Anderen bedrohen. Ist es das, weshalb wir rausgehen? Meines Erachtens wollen wir die Erde schützen und das kann man durch Diplomatie. Aber diese bringen wir fast nie mit, erst wenn feststeht, dass sie auf unserer Seite sind.
Aber selbst auf unserem Heimatplaneten nutzen wir unsere Macht. Der eigentliche Auftrag war. dass wir für das Verteidigungsministerium Kinder einsammeln, weil es fremde Außerirdische verlangten. Wir sollten sie opfern. Dafür erhielt SG-11 eine Liste und sollte bewaffnet zu den Familien gehen. Das konnte ich nicht. Ich widersprach. Als das keine Wirkung zeigt, nahm ich mir eine Waffe ohne Magazin. An der 1. Haustür war ich mit Lakefield. Ich versuchte ihn dazu zu bringen, einfach zu schreiben, dass er auf die Liste schreibt, die Familie sei nicht erreichbar. Es half nicht. Also versuchte ich die Mutter dazu zu bringen, ihr Kind rauszurücken. Das hätte ich bei einem zweiten Anlauf schaffen können, aber als die Mutter die Tür zuwerfen wollte, trat Lakefield dazwischen und richtete die Waffe auf sie. Da bekamen wir das Kind, aber meine Moral war nicht mehr auf 0, sondern bereits im Keller. Ich versuchte, das Kind zu beruhigen, aber es gelang mir nicht. Danach kamen Lakefields Tochter und meine Adoptivtochter dran. Damit war es vorbei. Ich wollte den Lt töten, doch Smith hielt mich davon ab... später als das Gefecht gegen die Außerirdischen begann, schoss ich einen Army Soldaten an und befreite die Kinder, damit sie genauso sicher sind wie wir. Sie sollten die gleiche Chance haben, wie wir es hatten.
Wir bekamen Sonderurlaub. In diesem verbrachte ich viell Zeit mit meiner Familie, aber es half nichts. Durch die lange Trennung war alles so gezwungen. Also trennten wir uns. Chiara kam später nach Atlantis, damit wir uns wieder zusammenraufen könnten, aber es gelang uns nicht und als ich den Befehl bekam, wieder zu SG-10 zu gehen, trennten wir uns entgültig. Ich sollte die gesammelte Erfahrung in SG-10 anwenden und ging allein. Später lies ich Chiara die Scheidungspapiere unterschreiben. Das war für den Neuanfang nötig. Den wollte ich mit Kassadaron versuchen und wir kamen auch zusammen, sie wurde schwanger und dennoch - oder gerade deswegen? - machte sie Ishikawa einen Antrag. Sie heiraten bald.
In letzter Zeit habe ich Miller kennen gelernt. Er ist ein kluger Kopf und ich habe ihm eine Empfehlung für das Studium geschrieben, was er mit Bravour meistert. Ich habe ihm von den Alpträumen erzählt, die ich ab und an habe und w ir treffen uns noch heute, um etwas dagegen zu tun. Aber ich habe gestern lang über alles nachgedacht. Ich habe jetzt alles erreicht, wozu ich fähig bin. Ich bin stellvertretender Leiter des AC's und auch wenn ich Offizier werden wollte, hört hier meine Karriere auf. Diplomatie habe ich verlernt. Ich bekam es nichtmal hin, diesen Kindern den Krieg auszureden, die Familien dazu zu bewegen, die Kinder rauszugeben und erst Recht kann ich kein Team führen. Letztens gab ich meine Befehlsgewalt an Miller ab, weil ich genau das wusste... und es lief alles besser. Also habe ich nichts, was ein Offizier haben sollte und Miller, ein SSgt, hat all das. Damit sollte ich alles entspannter angehen und aufhören, mehr erreichen zu wollen, da es eh nicht funktioniert.
Braga
Lieber Leser,
seit meinem letzten Eintrag ist viel Zeit vergangen. Damals wollt ich noch mein Entlassungsgesuch schreiben, was ich doch nicht getan habe. Lakefield und ich sprachen uns aus und er gab mir zu Denken, dass eine sonderbare Situation auch sonderbare Veränderungen verlangt. Er sah nicht nur bei mir den Fehler, sondern auch bei sich.
Dennoch verlief nicht alles so schön, wie wir es uns vielleicht dachten. Es kam der Zeitpunkt, da kam der Verteidigungsminister nach Atlantis und sagte uns, dass wir in einer Woche auf die Erde müssten, um die Teams zu unterstützen, weshalb und wie genau, konnte er nicht genau sagen, denn wir wurden von einer planmäßigen Anwahl des Gates unterbrochen. Keine zwei Minuten verstrichen, als wir Schüsse von Projektilwaffen hörten. Dieses Ereignis ist lang her und es frisst mich innerlich auf. Ich habe keine Ahnung mehr, wie es genau ablief. Es stürmten bewaffnete Kinder durch das Gate und eines schoss mich an, als ich es zur Besinnung bringen wollte. Danach betäubte es jemand mit dem Stunner und ein paar Stunden später musste ich ein Mädchen töten, als es Lakefield töten wollte. Ich habe ein Kind getötet... ich wusste danach wieder, weshalb ich niemals eine Waffe tragen wollte - Damit tötet man unschuldige Wesen. Es ist keine Notwehr mehr, was wir machen, sondern wir schießen einfach drauf los, um unser Leben zu schützen, obwohl wir das der Anderen bedrohen. Ist es das, weshalb wir rausgehen? Meines Erachtens wollen wir die Erde schützen und das kann man durch Diplomatie. Aber diese bringen wir fast nie mit, erst wenn feststeht, dass sie auf unserer Seite sind.
Aber selbst auf unserem Heimatplaneten nutzen wir unsere Macht. Der eigentliche Auftrag war. dass wir für das Verteidigungsministerium Kinder einsammeln, weil es fremde Außerirdische verlangten. Wir sollten sie opfern. Dafür erhielt SG-11 eine Liste und sollte bewaffnet zu den Familien gehen. Das konnte ich nicht. Ich widersprach. Als das keine Wirkung zeigt, nahm ich mir eine Waffe ohne Magazin. An der 1. Haustür war ich mit Lakefield. Ich versuchte ihn dazu zu bringen, einfach zu schreiben, dass er auf die Liste schreibt, die Familie sei nicht erreichbar. Es half nicht. Also versuchte ich die Mutter dazu zu bringen, ihr Kind rauszurücken. Das hätte ich bei einem zweiten Anlauf schaffen können, aber als die Mutter die Tür zuwerfen wollte, trat Lakefield dazwischen und richtete die Waffe auf sie. Da bekamen wir das Kind, aber meine Moral war nicht mehr auf 0, sondern bereits im Keller. Ich versuchte, das Kind zu beruhigen, aber es gelang mir nicht. Danach kamen Lakefields Tochter und meine Adoptivtochter dran. Damit war es vorbei. Ich wollte den Lt töten, doch Smith hielt mich davon ab... später als das Gefecht gegen die Außerirdischen begann, schoss ich einen Army Soldaten an und befreite die Kinder, damit sie genauso sicher sind wie wir. Sie sollten die gleiche Chance haben, wie wir es hatten.
Wir bekamen Sonderurlaub. In diesem verbrachte ich viell Zeit mit meiner Familie, aber es half nichts. Durch die lange Trennung war alles so gezwungen. Also trennten wir uns. Chiara kam später nach Atlantis, damit wir uns wieder zusammenraufen könnten, aber es gelang uns nicht und als ich den Befehl bekam, wieder zu SG-10 zu gehen, trennten wir uns entgültig. Ich sollte die gesammelte Erfahrung in SG-10 anwenden und ging allein. Später lies ich Chiara die Scheidungspapiere unterschreiben. Das war für den Neuanfang nötig. Den wollte ich mit Kassadaron versuchen und wir kamen auch zusammen, sie wurde schwanger und dennoch - oder gerade deswegen? - machte sie Ishikawa einen Antrag. Sie heiraten bald.
In letzter Zeit habe ich Miller kennen gelernt. Er ist ein kluger Kopf und ich habe ihm eine Empfehlung für das Studium geschrieben, was er mit Bravour meistert. Ich habe ihm von den Alpträumen erzählt, die ich ab und an habe und w ir treffen uns noch heute, um etwas dagegen zu tun. Aber ich habe gestern lang über alles nachgedacht. Ich habe jetzt alles erreicht, wozu ich fähig bin. Ich bin stellvertretender Leiter des AC's und auch wenn ich Offizier werden wollte, hört hier meine Karriere auf. Diplomatie habe ich verlernt. Ich bekam es nichtmal hin, diesen Kindern den Krieg auszureden, die Familien dazu zu bewegen, die Kinder rauszugeben und erst Recht kann ich kein Team führen. Letztens gab ich meine Befehlsgewalt an Miller ab, weil ich genau das wusste... und es lief alles besser. Also habe ich nichts, was ein Offizier haben sollte und Miller, ein SSgt, hat all das. Damit sollte ich alles entspannter angehen und aufhören, mehr erreichen zu wollen, da es eh nicht funktioniert.
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Re: Gedanken-Tagebuch von Dominic Braga
Dienstag, 24. Mai 2011
Lieber Leser,
wenn ich den Einträgen Überschriften geben würde, dann wäre es für diesen Eintrag "Die Welt ist unergründlich". Seit meinem letzten Eintrag ist viel Geschehen, vielleicht nicht zu viel, aber vieles, was mich beschäftigt.
Die Arbeit als stellvertretender Leiter des Ausbildungscenters ist schwerer, als ich gedacht habe. Sarah ging für einige Wochen nach Atlantis, um Lakefield zu treffen. Die Beiden waren mittlerweile ein Paar. Eigenartig ist es schon irgendwie. Dass die Beiden zusammenkommen hätte ich niemals gedacht. Aber nach der Trennung von Di'Nozzo gönnte ich es ihr. Dafür übernahm ich die Koordinierung hier auf der Erde. Das war noch ganz ok. Es war nebenher machbar. Als sie dann zurückkehrte, reichte sie jedoch Urlaub ein, was für mich hieß, ihren Papierkrieg zu übernehmen. Schlimm ist es nicht, keinesfalls, nur hätte ich es mir niemals so umfangreich vorgestellt. Sie hat den Urlaub eindeutig verdient.
Aber auch neben diesen Aufgaben hat sich mein Zukunft als facettenreicher als geglaubt erwiesen. Bridger beförderte mich gestern zum First Sergeant und ernannte mich zum Platoonleader, da Banks aus dem aktiven Dienst zurücktrat. Natürlich bin ich stolz darauf, dass er mir dieses Vertrauen schenkt. Der Posten des Platoonleaders wurde vor einer kleinen Weile frei und auch ich habe gemerkt, dass ich mehr als gedacht schaffen kann. Wenn ich so zurück denke, hat er mich in dieser Zeit oft getestet und ins kalte Wasser geworfen. Nicht dass damit alle Bedenken aus der Welt geschafft wären, sondern es zeigte mir lediglich, dass ich mir mehr Zutraue. Dennoch weiß ich nicht, ob ich für den Posten geschaffen bin. Schon bei der letzten Mission beging ich einen großen Fehler. Vielleicht kann es auf das Morphium geschoben werden, welches ich mir spritzen lies, um die Schmerzen zu ertragen, aber genau das war vielleicht der Fehler, da es die Ursache des Übels war. Ich lies mir Morphium spritzen, um klarer denken zu können, doch während unser Team geteilt war, wurden wir angegriffen und ich vergaß, dem anderen Teil mittzuteilen, dass sie vorsichtig sein sollten, wenn sie aus dem Raum kommen. Dadurch wurde ein Teammitglied verletzt. Sie hätte daran sterben können... wegen mir! Daran muss ich arbeiten.
Und neben den ganzen beruflichen Dingen habe ich noch privat Probleme. Auf den letzten Weiterbildungen habe ich eine Frau kennengelernt, die auf der Patterson Airbase arbeitet. Sie heißt Miranda. Auf einer Art verbindet uns irgendetwas. Dann ist da aber auch noch Kassadaron. Nur wird es wieder wie vorher? Ich kann es mir mittlerweile schwer vorstellen. Vielleicht sollte ich die Frauengeschichten erstmal ruhen lassen. Jetzt wo ich Offiziersanwärter bin, muss ich eh demnächst einige Fortbildungen machen, die mich weiterhin einnehmen werden. Da bleibt nicht viel Freizeit übrig. Bis mein Rippenbruch verheilt ist, werde ich mir das durch den Kopf gehen lassen. Wenn ich dann mehr weiß, werde ich es festhalten.
Bis dahin hoffe ich einfach, dass mein Vater auf mich Stolz wäre. Viel mehr kann ich nicht erreichen, was ihm gleich käme.
Dr. Dominic Braga
Lieber Leser,
wenn ich den Einträgen Überschriften geben würde, dann wäre es für diesen Eintrag "Die Welt ist unergründlich". Seit meinem letzten Eintrag ist viel Geschehen, vielleicht nicht zu viel, aber vieles, was mich beschäftigt.
Die Arbeit als stellvertretender Leiter des Ausbildungscenters ist schwerer, als ich gedacht habe. Sarah ging für einige Wochen nach Atlantis, um Lakefield zu treffen. Die Beiden waren mittlerweile ein Paar. Eigenartig ist es schon irgendwie. Dass die Beiden zusammenkommen hätte ich niemals gedacht. Aber nach der Trennung von Di'Nozzo gönnte ich es ihr. Dafür übernahm ich die Koordinierung hier auf der Erde. Das war noch ganz ok. Es war nebenher machbar. Als sie dann zurückkehrte, reichte sie jedoch Urlaub ein, was für mich hieß, ihren Papierkrieg zu übernehmen. Schlimm ist es nicht, keinesfalls, nur hätte ich es mir niemals so umfangreich vorgestellt. Sie hat den Urlaub eindeutig verdient.
Aber auch neben diesen Aufgaben hat sich mein Zukunft als facettenreicher als geglaubt erwiesen. Bridger beförderte mich gestern zum First Sergeant und ernannte mich zum Platoonleader, da Banks aus dem aktiven Dienst zurücktrat. Natürlich bin ich stolz darauf, dass er mir dieses Vertrauen schenkt. Der Posten des Platoonleaders wurde vor einer kleinen Weile frei und auch ich habe gemerkt, dass ich mehr als gedacht schaffen kann. Wenn ich so zurück denke, hat er mich in dieser Zeit oft getestet und ins kalte Wasser geworfen. Nicht dass damit alle Bedenken aus der Welt geschafft wären, sondern es zeigte mir lediglich, dass ich mir mehr Zutraue. Dennoch weiß ich nicht, ob ich für den Posten geschaffen bin. Schon bei der letzten Mission beging ich einen großen Fehler. Vielleicht kann es auf das Morphium geschoben werden, welches ich mir spritzen lies, um die Schmerzen zu ertragen, aber genau das war vielleicht der Fehler, da es die Ursache des Übels war. Ich lies mir Morphium spritzen, um klarer denken zu können, doch während unser Team geteilt war, wurden wir angegriffen und ich vergaß, dem anderen Teil mittzuteilen, dass sie vorsichtig sein sollten, wenn sie aus dem Raum kommen. Dadurch wurde ein Teammitglied verletzt. Sie hätte daran sterben können... wegen mir! Daran muss ich arbeiten.
Und neben den ganzen beruflichen Dingen habe ich noch privat Probleme. Auf den letzten Weiterbildungen habe ich eine Frau kennengelernt, die auf der Patterson Airbase arbeitet. Sie heißt Miranda. Auf einer Art verbindet uns irgendetwas. Dann ist da aber auch noch Kassadaron. Nur wird es wieder wie vorher? Ich kann es mir mittlerweile schwer vorstellen. Vielleicht sollte ich die Frauengeschichten erstmal ruhen lassen. Jetzt wo ich Offiziersanwärter bin, muss ich eh demnächst einige Fortbildungen machen, die mich weiterhin einnehmen werden. Da bleibt nicht viel Freizeit übrig. Bis mein Rippenbruch verheilt ist, werde ich mir das durch den Kopf gehen lassen. Wenn ich dann mehr weiß, werde ich es festhalten.
Bis dahin hoffe ich einfach, dass mein Vater auf mich Stolz wäre. Viel mehr kann ich nicht erreichen, was ihm gleich käme.
Dr. Dominic Braga
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Re: Gedanken-Tagebuch von Dominic Braga
Samstag, 25. Juni 2011
Lieber Leser,
viel ist seit dem letzten Eintrag nicht geschehen. Aber weshalb sollte ich immer warten, bis viel geschehen ist? Ein Tagebuch ist eigentlich dafür da, dass man täglich darin schreibt und sei es noch so unwichtig. Besonders in diesem Fall, wo es doch dafür ist, dass man es lesen kann, wenn ich einmal nicht mehr bin. Dabei fällt mir gerade auf, dass ich vielleicht einen gewaltigen Fehler begehe oder begangen habe. Immer spreche ich den Leser an. Dies beinhaltet doch nur Männer. Schon jetzt ist doch die Emanzipation so weit, dass Gesuche so geschrieben werden, dass es Frauen nicht ausschließt. Wie sieht es dann vielleicht in einem Jahrhundert aus? Muss dann vielleicht jede Ansprache an die Frauen gehen und die Männer interpretieren sich rein? Ich sollte mir darüber einmal Gedanken machen, wie ich das demnächst umschreibe.
Kommen wir aber zu den Geschehnissen. Vor genau sieben Tagen hatte ich meinen 44. Geburtstag. Irgendetwas muss ich falsch gemacht haben in meinem Leben, dass niemand an diesem Tag an mich dachte. Kein Anruf, keine Postkarte, kein Brief und erst recht kein Geschenk. Letztere sind zwar egal, aber ich fühle mich irgendwie verlassen. Wahrscheinlich habe ich meine sozialen Kontakte im Rennen mit der Karriere zu sehr vernachlässigt. Das werde ich ändern. Doch ebenso ist an diesem Tag jemand von uns gegangen. Nicht irgendjemand. Es war Alex Lakefield. Ich erfuhr es durch Sarah, die mit ihm zusammen war. Auch wenn ein Funken Hoffnung besteht, glaube ich nicht an diese - nur Sarah versuche ich es anders zu vermitteln. Sie braucht jetzt jemanden, der sie stärkt und Mike mochte Lakefield nie. Er wäre also nicht der Richtige. Da Sarah und ich zusammenarbeiten und wir gut befreundet sind, bietet es sich doch geradezu an.
Dennoch knüpfe ich auch neue Kontakte. Immerhin habe ich vor kurzem mein Leben umgekrempelt. Die zwei Sportwagen wurden verkauft und dafür nenne ich jetzt einen Crysler 300 Limited mein Eigentum. Genauso wich die leichte Sportkleidung einigen Anzügen und derzeit bin ich dabei, mein Haus zu verkaufen. Danach würde ich mir ein neues kaufen oder eine Wohnung. So kam es, dass ich aufhörte, im Militär Kontakt zu suchen. Zumal ich diese Arbeit vielleicht aufgeben will. Darum schaute ich bei unserer neuen Zivilisten von SG-10, Hui Ju San, vorbei und als sie mir erzählte, sie kenne niemanden und erst recht nicht die Stadt, gingen wir etwas trinken. Sie verträgt absolut nichts. Dabei begann Hui zu flirten wie ein Profi, der sie gar nicht ist, wie ich später erfuhr. Ich erfuhr so einiges mehr, doch bevor ich das alles niederschreibe, will ich mir ein richtiges Bild machen. Bisher bin ich überzeugt, dass mehr als die ruhige Archäologin in ihr steckt.
Dr. Dominic Braga
Lieber Leser,
viel ist seit dem letzten Eintrag nicht geschehen. Aber weshalb sollte ich immer warten, bis viel geschehen ist? Ein Tagebuch ist eigentlich dafür da, dass man täglich darin schreibt und sei es noch so unwichtig. Besonders in diesem Fall, wo es doch dafür ist, dass man es lesen kann, wenn ich einmal nicht mehr bin. Dabei fällt mir gerade auf, dass ich vielleicht einen gewaltigen Fehler begehe oder begangen habe. Immer spreche ich den Leser an. Dies beinhaltet doch nur Männer. Schon jetzt ist doch die Emanzipation so weit, dass Gesuche so geschrieben werden, dass es Frauen nicht ausschließt. Wie sieht es dann vielleicht in einem Jahrhundert aus? Muss dann vielleicht jede Ansprache an die Frauen gehen und die Männer interpretieren sich rein? Ich sollte mir darüber einmal Gedanken machen, wie ich das demnächst umschreibe.
Kommen wir aber zu den Geschehnissen. Vor genau sieben Tagen hatte ich meinen 44. Geburtstag. Irgendetwas muss ich falsch gemacht haben in meinem Leben, dass niemand an diesem Tag an mich dachte. Kein Anruf, keine Postkarte, kein Brief und erst recht kein Geschenk. Letztere sind zwar egal, aber ich fühle mich irgendwie verlassen. Wahrscheinlich habe ich meine sozialen Kontakte im Rennen mit der Karriere zu sehr vernachlässigt. Das werde ich ändern. Doch ebenso ist an diesem Tag jemand von uns gegangen. Nicht irgendjemand. Es war Alex Lakefield. Ich erfuhr es durch Sarah, die mit ihm zusammen war. Auch wenn ein Funken Hoffnung besteht, glaube ich nicht an diese - nur Sarah versuche ich es anders zu vermitteln. Sie braucht jetzt jemanden, der sie stärkt und Mike mochte Lakefield nie. Er wäre also nicht der Richtige. Da Sarah und ich zusammenarbeiten und wir gut befreundet sind, bietet es sich doch geradezu an.
Dennoch knüpfe ich auch neue Kontakte. Immerhin habe ich vor kurzem mein Leben umgekrempelt. Die zwei Sportwagen wurden verkauft und dafür nenne ich jetzt einen Crysler 300 Limited mein Eigentum. Genauso wich die leichte Sportkleidung einigen Anzügen und derzeit bin ich dabei, mein Haus zu verkaufen. Danach würde ich mir ein neues kaufen oder eine Wohnung. So kam es, dass ich aufhörte, im Militär Kontakt zu suchen. Zumal ich diese Arbeit vielleicht aufgeben will. Darum schaute ich bei unserer neuen Zivilisten von SG-10, Hui Ju San, vorbei und als sie mir erzählte, sie kenne niemanden und erst recht nicht die Stadt, gingen wir etwas trinken. Sie verträgt absolut nichts. Dabei begann Hui zu flirten wie ein Profi, der sie gar nicht ist, wie ich später erfuhr. Ich erfuhr so einiges mehr, doch bevor ich das alles niederschreibe, will ich mir ein richtiges Bild machen. Bisher bin ich überzeugt, dass mehr als die ruhige Archäologin in ihr steckt.
Dr. Dominic Braga
Zuletzt geändert von Dominic Braga am Samstag 25. Juni 2011, 14:11, insgesamt 1-mal geändert.
- Dominic Braga
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- Beiträge: 768
- Registriert: Sonntag 19. April 2009, 15:34
Re: Gedanken-Tagebuch von Dominic Braga
Sonntag, 09. Oktober 2011
Lieber Leser,
ja, ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie ich nun die Leser anspreche. Ich finde, es ist nicht nur schwer praktizierbar, sondern auch unnötig, sich im Allgemeinen daran anzupassen, was geschieht. Eine Frau mit Selbstbewusstsein würde nichts darauf geben, ob ich nun Leser, Leserinnen oder LeserInnen schreibe. Sie werden wissen, dass ich niemanden ausschließe und dass es einfach Prakmatismus ist. Außerdem sind die Gesetze heute bisher nur für die Arbeitsvorschriften gedacht und das hier ist privat. Schlussendlich würde es sogar den Zweck verfälschen. Wenn es später jemand liest, soll er auch ein wenig von meinem Leben lesen und hier greift die Emanzipation noch nicht so stark ein. Sollte es in 20, 50 oder gar 100 Jahren anders sein und dieses Tagebuch gelesen werden, kann die Entwicklung gesehen werden. Dazu sollte man vielleicht sagen, dass mittlerweile auch Frauen in der Amerikanischen Streitmacht ihren Dienst absolvieren.
Frauen sind jedoch ein Thema für sich. Sie wollen immer so viel. Es ist eine regelrechte Last in manchen Dingen. Hui und ich hatten überlegt, ein Kind zu bekommen. Wenn nicht jetzt, wäre es für mich zu spät, das weiß ich. Denn irgendwann reichen die Nerven nicht mehr aus. Wir haben es lange probiert, dann sogar mit einem Kalender, wo sie markiert hatte, wann wir Verkehr haben mussten. Als das nicht funktionierte, ging ich zum Arzt. Vielleicht stimmte ja etwas mit mir nicht. Tatsächlich lag es an mir. Ich kann keine Kinder zeugen - ich bin kein vollwertiger Mann. Das Ergebnis habe ich ihr vor knapp einer Woche mitgeteilt und dann zog ich mich zurück. Sie ist noch so jung. Sie soll eine Familie haben können und deshalb trennte ich mich gestern von ihr. Jedoch konnte ich unmöglich so mit ihr zusammenarbeiten. Daher stellte ich meinen Versetzungsantrag zu SG-9, welches dringend Soldaten und vor allem einen Astrophysiker benötigt. Damit habe ich zwar nicht nur eine kleine Familie, sondern auch meinen Posten aufgegeben, aber das ist halb so schlimm. Ich bin 44 Jahre. Die Karriere sollte jetzt ein Ende finden. Ich bin FSgt. Dr. Dominic Braga, Astrophysiker und stellv. AC-Leiter und habe damit mehr erreicht, als manch anderer. Jetzt gilt es, das Privatleben zu ordnen. In den letzten Monaten, ja fast sogar Jahre, irrte ich einem Idol nach und vernachlässigte meine Freunde: Mike und Sarah, irgendwie auch Kirk und Chiara. Das werde ich alles wieder aufbauen und meine Arbeit Arbeit sein lassen.
Dominic Braga
Lieber Leser,
ja, ich habe mir Gedanken darüber gemacht, wie ich nun die Leser anspreche. Ich finde, es ist nicht nur schwer praktizierbar, sondern auch unnötig, sich im Allgemeinen daran anzupassen, was geschieht. Eine Frau mit Selbstbewusstsein würde nichts darauf geben, ob ich nun Leser, Leserinnen oder LeserInnen schreibe. Sie werden wissen, dass ich niemanden ausschließe und dass es einfach Prakmatismus ist. Außerdem sind die Gesetze heute bisher nur für die Arbeitsvorschriften gedacht und das hier ist privat. Schlussendlich würde es sogar den Zweck verfälschen. Wenn es später jemand liest, soll er auch ein wenig von meinem Leben lesen und hier greift die Emanzipation noch nicht so stark ein. Sollte es in 20, 50 oder gar 100 Jahren anders sein und dieses Tagebuch gelesen werden, kann die Entwicklung gesehen werden. Dazu sollte man vielleicht sagen, dass mittlerweile auch Frauen in der Amerikanischen Streitmacht ihren Dienst absolvieren.
Frauen sind jedoch ein Thema für sich. Sie wollen immer so viel. Es ist eine regelrechte Last in manchen Dingen. Hui und ich hatten überlegt, ein Kind zu bekommen. Wenn nicht jetzt, wäre es für mich zu spät, das weiß ich. Denn irgendwann reichen die Nerven nicht mehr aus. Wir haben es lange probiert, dann sogar mit einem Kalender, wo sie markiert hatte, wann wir Verkehr haben mussten. Als das nicht funktionierte, ging ich zum Arzt. Vielleicht stimmte ja etwas mit mir nicht. Tatsächlich lag es an mir. Ich kann keine Kinder zeugen - ich bin kein vollwertiger Mann. Das Ergebnis habe ich ihr vor knapp einer Woche mitgeteilt und dann zog ich mich zurück. Sie ist noch so jung. Sie soll eine Familie haben können und deshalb trennte ich mich gestern von ihr. Jedoch konnte ich unmöglich so mit ihr zusammenarbeiten. Daher stellte ich meinen Versetzungsantrag zu SG-9, welches dringend Soldaten und vor allem einen Astrophysiker benötigt. Damit habe ich zwar nicht nur eine kleine Familie, sondern auch meinen Posten aufgegeben, aber das ist halb so schlimm. Ich bin 44 Jahre. Die Karriere sollte jetzt ein Ende finden. Ich bin FSgt. Dr. Dominic Braga, Astrophysiker und stellv. AC-Leiter und habe damit mehr erreicht, als manch anderer. Jetzt gilt es, das Privatleben zu ordnen. In den letzten Monaten, ja fast sogar Jahre, irrte ich einem Idol nach und vernachlässigte meine Freunde: Mike und Sarah, irgendwie auch Kirk und Chiara. Das werde ich alles wieder aufbauen und meine Arbeit Arbeit sein lassen.
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