Status: der Pegasus Expedition gegenüber neutral
Planet:
MT5-441 - Lunaria
Personen:
Jil
Josh
Infotext:
Die Lunarianer, auch Mondkinder genannt, sind ein menschliches Volk, welches von dem Planeten MT5-441 stammt. Auf diesem Himmelskörper existiert durch die fehlende Rotation fast ausschließlich der Mond und so hat sich die dortige Zivilisation der Nacht entsprechend entwickelt. Sie besitzen eine fast weiße Haut, die bei normalen Sonnenlicht schnell Verbrennungen zeigt und eine Art natürliche Nachtsicht, woduch sie in der Lage sind auch bei dem dortigen Mondlicht alles taghell zu erkennen.
Eine weitere besondere Charakteristika sind die zurückgebildeten Stimmbänder, wodurch sie nicht mehr in der Lage sind normal zu sprechen. Dies haben sie scheinbar über eine Art Kurzstreckentelepathie gelöst, was die gedanklichen Worte der Mondkinder in die Köpfe anderer projeziert. Jene Fähigkeit scheint aber nur in einer Reichweite von ungefähr 30 Metern und nur von einem Mondkind aus zu einer anderen Person zu funktionieren. Jedoch können sie damit auch Leute einzeln ansprechen, sodass nich alle immer das gleiche hören.
Ihr Zivilisation scheint sich in unterirdischen Höhlen zu befinden, abseits von der kargen Oberfläche und der möglichen Bedrohung durch die Wraith. Dort haben sie ein sehr verzweigtes Tunnelsystem, um es Eindringlingen schwer zu machen, sie aufzuspüren. Ihre Städte sind aus dem festen Steinmassiv gehauen, dennoch beweisen die Lunarianer ein besonderes Kunsthandwerk darin, Muster und Formen zu gestalten.
Ihre Kultur scheint aus einem Kastensystem ähnlich dem in Indien zu bestehen. Bisher ist jedoch nur die "Jäger-Kaste" bekannt. Jedoch existiert mindestens noch eine Kaste, welche die Führung und Gesellschaft befehligt. Ihre Gesellschaft ist sehr scheu und misstrauisch Fremden gegenüber und reagiert meist mit Ablehnung oder Flucht.
Als nach längerer Zeit Atlantis von aussen angewählt wird und die Mitglieder der Pegasus Expedition Stimmen zu hören glauben, stellt man fest, dass es sich dabei wahrscheinlich um die Telepathiekraft der Lunarianer handelt. SG-2 bekommt den Auftrag auf MT5-441 mit Hilfe von Jil nachzusehen. Dort jedoch scheinen alle Lunarianer verschwunden. Als man versucht sich genauer umzusehen, entdeckt man ein Wraithbasisschiff im Orbit, worauf man schnellstens durch das Stargate zurück nach Atlantis verschwindet.
Dabei scheint es sich um das Schiff von Funnyface zu handeln, welches auf Lunaria einige Mondkinder entführte, um an ihren Experimente durchzuführen. Die meisten davon starben jedoch auf ihrem Basisschiff. Unklar ist, ob es die Wraithkönigin geschafft hat alle Mondkinder einzufangen oder ob welche entkommen sind.
Herzbruder-Ritual
Ein Ritus namens "Herzbruder" ist die Aufnahme in die eigenen Reihen und wird meist bei den Lunarianern unter Familien vollzogen, um sich untereinander zu binden (ähnlich einer mittelalterlichen Heirat). Aber auch Aussenstehende können so in die verschlossende Gesellschaft aufgenommen werden und müssen so von den Mondkindern akzeptiert werden. Jedoch geht das Mondkind ein großes Wagnis ein, eine fremde Person mit dem "Herzbruder" Ritual aufzunehmen, da es sich dabei um eine Art Bürgschaft handelt. Ebenso wird mit Hilfe eines Antikergeräts das Wissen beider ausgetauscht, so dass es zwischen den beiden Personen keine Geheimnisse mehr gibt. Chris Sky, ein Mitglied von SG-2, bekam die Chance mit einem Mondkind namens Jil das "Herzbruder"-Ritual einzugehen.
Informationen für Teamleader:
Dieses Volk kann frei von anderen Teamleitern verwendet werden. Jedoch bitte ich euch den Infotext zu beachten. Unbekannte Informationen könnt ihr natürlich frei hinzuspinnen.